Weil der Vater das Sagen hatte als Herr über Leben und Tod“ - Musikalische Lesung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
Anmeldung möglich
| Kursnr. | 261-1299 |
| Beginn | Di., 27.01.2026, 18:30 - 20:00 Uhr |
| Dauer | 1x |
| Kursort | Alte Synagoge Hohenlimburg, Jahnstr. 46 |
| Gebühr | 0,00 € |
Kursbeschreibung
Zufällig, erst durch ein Zeitungsinterview im Jahre 1987, erfährt der beim ZDF beschäftigte Schriftsteller und Journalist Hans Peter Renfranz (1941-1990) von der mörderischen Vergangenheit seines Vaters. Dieser hatte als Direktor der Gauheilanstalt Warta bei Schieraz/Polen im Rahmen der nationalsozialistischen Euthanasie mindestens 499 geistig behinderte Menschen durch Gas ermorden lassen. Über seine Tätigkeitals Anstaltsleiter aber hatte er nie gesprochen. Schreibend versuchte Hans Peter Renfranz, das Unfassbare zu verarbeiten – verwunden hat er es bis zu seinem frühen Tod jedoch nie. „Weil der Vater das Sagen hatte als Herr über Leben und Tod“ ist ein schmerzliches, persönliches Buch, das auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht, dass es eine „Stunde Null“ nach 1945 auch für die Kinder der Tätergeneration niemals
hat geben können. Es lesen Rudolf Damm und Sven Söhnchen, die musikalisch von Björn Nonnweiler begleitet werden.
Datum
Uhrzeit
Ort
Datum
27.01.2026
Uhrzeit
18:30 - 20:00 Uhr
Ort
Jahnstr. 46
Kurse des Dozenten
261-1299 - Weil der Vater das Sagen hatte als Herr über Leben und Tod“ - Musikalische Lesung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
261-1301 - Lebendiges Judentum
Führung durch die Ausstellung in der Alten Synagoge Hohenlimburg
261-1207 - Laß uns die Worte finden
Lesung mit Einführung und Musik zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann

